Die Phasen einer Finanzierung mit einer Bausparkasse

Phase 1: Ansparphase

In der Sparphase beginnt man damit, Geld in zuvor festgelegten Raten in den Vertrag einzuzahlen. Allerdings wird mit den ersten Sparraten zunächst der Kostenanteil abgezahlt, unter anderem auch die Provision.

Bei einem Vertrag mit "Riester-Förderung" wird die Provision auf 5 Jahre verteilt.

 

Das Ziel der Sparphase eines Bausparvertrags ist es, dass man das vertraglich festgelegte Sparkapital erreicht, um anschließend das vereinbarte Darlehen aufnehmen zu können.

 

Ist man in der Lage, höhere Zahlungen oder Einmalzahlungen zu leisten, wird das Darlehen schneller zugeteilt.

Phase 2: Zuteilungsphase

Wenn eine bestimmtes Kapital angespart wurde, beginnt die Zuteilung des Bausparvertrages. Der Umstand, dass das Darlehen zugeteilt ist, bedeutet zunächst einmal nichts. Das Darlehen gewährt werden.

 

Auch, wenn es oft suggeriert wird: Den genauen Zuteilungszeitpunkt, bzw. Darlehensgewährungszeitpunkt darf keine Bausparkasse bei Abschluss des Vertrages zusichern.

 

Hat man bereits eine Immobilie erworben und das Bauspardarlehen "vorfinanziert", bieten einige Bausparkassen an, den gleichen Vorfinanzierungszins bis zu Bauspardarlehensgewährung fortzuführen.

 

Phase 3: Darlehensphase

Das Darlehen ist ausgezahlt und wird in gleichen Raten mit dem bei Abschluss des Bausparvertrages festgelegten Zins zurückbezahlt.

 

Ein Zinsrisiko besteht ab diesem Zeitpunkt nicht, da bis zur kompletten Entschuldung dieser Zins feststeht.

 

In dieser Phase besteht die Möglichkeit, unbegrenzte Sondertilgungen zu leisten.

 

Man sollte allerdings bereits bei Abschluss des Bausparvertrages darauf achten, dass die Rückzahlungsrate "tragbar" ist.

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