Fördermittel NRW.BANK

 

Die Wohnraumförderungsbestimmungen (WFB) für das Jahr 2022 sind im Februar 2022 verkündet worden und gelten für alle Anträge, über die ab dem 10.02.2022 erstmalig durch Förderzusage entschieden werden.

 

Was ändert sich gegenüber den Förderbestimmungen 2021 ?

 

Der pauschale Abzug für geleistete Beiträge zur Krankenversicherung beträgt jetzt 12 Prozent (wie die übrigen Pauschalabzüge auch). Somit können sich die pauschalen Abzüge für Steuern, Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge bei einem Arbeitnehmer auf bis zu 36 % aufsummieren (§ 15 Abs. 2 WFNG NRW).


Der Freibetrag für junge Ehepaare in Höhe von 4.000 Euro wurde ausgeweitet auf alle Ehepaare bzw. eingetragene Lebenspartnerschaften. Das Jahr der Eheschließung und das Alter der Partner ist somit nicht mehr zu berücksichtigen.

Nach wie vor wird dieser Freibetrag auch einem Haushalt gewährt, der lediglich aus 2 Personen besteht

(§ 15 Abs. 3 Nr. 7 WFNG NRW)


FÖRDERDARLEHEN
Die Grunddarlehen wurden in allen vier Kostenkategorien um ca. 20 % angehoben. Die neuen Beträge entnehmen Sie bitte Link


Der Familienbonus (für Kinder und schwerbehinderte Haushaltsangehörige) ist um 2.500 € auf 20.000 € angehoben worden.
Das Zusatzdarlehen für standortbedingte Mehrkosten ist der Höhe nach unverändert geblieben, allerdings sind einige Maßnahmen aus dem Förderkatalog gestrichen worden (z. B. die Errichtung von Lärmschutzwänden).
Das Zusatzdarlehen Bauen mit Holz ist auf 1,10 € pro Kilogramm verbautem (förderfähigen) Holz angehoben worden

(vorher 0,80 €/kg).

 

NEU:

Zusatzdarlehen für Bauvorhaben mit dem energetischen Niveau "BEG Effizienzhaus 40 Standard" in Höhe von 25.000 Euro. Die technischen Anforderungen dafür sind in der "Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Gebäude - Wohngebäude (BEG WG)" festgeschrieben und werden in den WFB unverändert anerkannt.